Barbara Blaha, Gründerin des Momentum Institut und Autorin, im Gespräch mit Saskia Jungnikl-Gossy über das Patriarchat als gesellschaftliches System, darüber, wie Ungleichheit entsteht und reproduziert wird – und warum sie sich bis heute in Alltag, Arbeit und Politik zeigt.
In ihrem neuen Buch Funkenschwestern beschreibt die Autorin Barbara Blaha das Patriarchat nicht als abstrakte Idee, sondern als System, das sich durch alle Lebensbereiche zieht – von der Kindheit über Bildung und Arbeitsmarkt bis hin zu Medizin und Politik. Im Gespräch mit Saskia Jungnikl-Gossy spricht sie darüber, wie früh Geschlechterrollen wirken, warum Frauen systematisch weniger zugetraut wird und welche Rolle unbewusste Vorurteile dabei spielen. Es geht um persönliche Erfahrungen, strukturelle Ungleichheit und die Frage, warum Fortschritt oft langsamer ist, als wir glauben – und was sich ändern müsste.