Stefan Lassnig analysiert mit Kleine-Zeitung-Journalist Bernd Hecke den Ausgang der Grazer Gemeinderatswahl 2026 mit Fokus auf den Wahlerfolg der KPÖ und Bürgermeisterin Elke Kahr. Im Gespräch geht es um die Rolle von Persönlichkeit, Sozialarbeit „von unten“ und Verkehrspolitik ebenso wie um die Krise von SPÖ und FPÖ in Graz. Die Episode arbeitet auf, welche politischen und strategischen Lehren sich aus der Grazer Situation für andere Städte und Ebenen ziehen lassen.
In dieser Folge spricht Gastgeber Stefan Lassnig mit dem Journalisten Bernd Hecke (Kleine Zeitung) über die Gemeinderatswahl in Graz und den erneuten Wahlsieg der KPÖ. Im Zentrum steht die außergewöhnliche Rolle von Bürgermeisterin Elke Kahr, deren Nahbarkeit, Sozialsprechstunden und bewusst bescheidener Lebensstil das Bild einer „Politikerin von unten“ prägen. Hecke erklärt, wie konsequente Sozialarbeit, kommunaler Wohnbau und eine von den Grünen umgesetzte Verkehrswende die Stadtpolitik der letzten Jahre bestimmt haben. Zugleich werden der historische Absturz der SPÖ, die innere Zerreißprobe der FPÖ samt Finanzskandal und die strategischen Fehler anderer Parteien analysiert. Die Episode zeigt, warum klassische Themen wie Wohnen, Verkehr und Sozialpolitik in Graz von der KPÖ glaubwürdiger besetzt werden als von ihren Mitbewerbern. Abschließend diskutieren Lassnig und Hecke, welche Lehren aus dem „Grazer Modell“ für andere Städte und Ebenen wie Land und Bund gezogen werden können und wie sich eine Politik ohne Elke Kahr in Zukunft verändern könnte.
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